Mir stockt der Atem während ich durch die Strassen Stockholms laufe und meinen Mund kaum schließen kann. Die Luft ist trotz des vielen Verkehrs frisch und Möven kreisen zwischen den wunderschönen architektonischen Bauten und dem Hafen umher. Sie sind erstaunlich groß und scheuen die Großstadt nicht. Aus dem Fenster meines Hotels habe ich eine fantastische Aussicht zu den umliegenden Häusern der Hauptstrasse. Es blitzen durch designte Büromöbel und schöne Menschen heraus und ich frage mich, ob es hier keine Unterschicht gibt? Die Strassen sind sauber und eine Boutique reiht sich an die andere, während Modegiganten wie selbstverständlich daneben stehen. Sie kommen gut miteinander aus und jeder macht hier seinen Gewinn. Unglaubliche Parks mit Rückzugsmöglichkeit aus dem Großstadttrubel säumen die Seitenstrassen, kleine Hockeyfelder oder Spielplätze dienen der freien Belustigung aller und man fühlt sich so gut aufgehoben, dass man noch mal Kind sein möchte.

Die Hautfarbe spielt dabei keine Rolle, allgemeines Englisch dient der Völkerverständigung und wirklich jeder könnte hier Schwede sein. Edle Restaurants wie auch Kaffeehäuser stehen alle 10 Meter zum Energietanken bereit. Ich fühle mich auf Anhieb und möchte für immer bleiben. Die Kunst eine nordische Metropole mit Südlandflair zu sein, offenbart sich hier wie nirgendwo sonst. Stockholm ist eine Mixtur aus Barcelona, Hamburg und Palma de Mallorca. Das ist erstaunlich bei maximal 25 Grad. Die stattlichen Schweden tragen Anzüge und sehr chice Outfits wie englische College Studenten, während die Damen sehr lässig mit Lederjacke und Denimshorts ihr blondes Haar zur Schau stellen. Ich falle hier überhaupt nicht auf und das gefällt mir so gar nicht. Ich halte Ausschau nach  extravaganten  Outfits und den üblichen Touristenattraktionen, bin aber überwältigt von so vielen alltäglichen aber schönen Dingen. Schwedisch findet immer mehr Klang in meinen Ohren und ich muss an die Elfensprache bei Herr der Ringe denken. Ich spüre Sympathie für diese Sprache und beschließe sie zu lernen.

Kleine Kinderläden mit ausgefallenen Postern und Holzspielzeug inspirieren mich endlich meine geplante Kinderkollektion fertig zu stellen. Mini Rodini oder Krabat sind nur zwei dieser niedlichen Läden. Hübsch frisiert und mit Rollern oder Skateboards bewaffnet fahren schon die ganz kleinen durch die Innenstadt. Erstaunlich ist auch, wie viele Väter hier mit ihren Kindern unterwegs sind, was bei uns eher ein seltener Anblick in Parks und auf Spielplätzen ist. Schweden scheint viel besser entwickelt zu sein und macht uns hinsichtlich der Familienpolitik ganz schön was vor. Ebenso was das Einrichten angeht. Kleine Einrichtungshäuser weit entfernt von IKEA, mit buntem Geschirr, Kissen mit modernen Mustern und kleinen Kunstformen, um seinen Haushalt etwas netter zu gestalten, kann man an jeder Ecke finden. Selbst unser Hotel scheint bis zum Fahrstuhl und dem Putzkämmerlein gestylt und geschmackvoll eingerichtet. Moderne Fotografie schmückt die Wände und puristische Möbelstücke in grau und bordeaux gehalten, sind gekonnt in Szene gesetzt. Das Frühstück hatten wir eigentlich mit gebucht, jedoch ist die Auswahl an Sandwichbars und gutem Kaffee rings um das Hotel, unbegrenzt. Das ist wohl der Vorteil an einem im Zentrum liegenden Hotels.

Unterschwellig wird man überall von angenehmer Musik begleitet. Eine Mischung aus Soul und modernen Elektroklängen säuselt um mich herum. Ich schreibe mir die erfragten  Radiostationen auf, um zu Hause über Internetstreeming diese Leichtigkeit fortzuführen. Natürlich habe ich die legendären Zimtschnecken probiert und am Hafen die Östermalm Saluhall besucht. Frischeren Fisch und Krabbensalat bekommt man niergendwo. Ähnlich der Markthalle in Barcelona reihen sich die Stände mit Fisch, Käse und Obst/Gemüse aneinander. Man weiß nicht, was man zu erst versuchen soll und nimmt einfach überall etwas mit oder sitzt an eine der kleinen Tische und beobachtet das bunte Treiben. Nur wenige Meter weg begegnet man Michael Kors und Luis Vuitton und kann im Acne Store ein Vermögen lassen. Konzept Stores mit aufwendigen Dekorationen und hipper Musik wie bei Urban Outfitters verlocken zum flanieren und kruschteln. Wir laufen ein Stück und kommen zufällig am Hardrockcafe vorbei und essen am späten Nachmittag einen leckeren Bluecheeseburger und Pommes, um dem ausgiebigen Fischkonsum der letzten Tage Einhalt zu bieten. Zum Nachtisch holen wir uns ein Eis, bei dem die Waffeln frisch gebacken werden und die ganze Straße verlockend nach dem Waffelteig riecht. Ich ziehe meine Schuhe aus und setze mich am Hafen an ein ruhiges Plätzchen und winke den Boten, die mit Touristen bestückt im Minutentakt ablegen. Es ist halb neun und immer noch hell wie am Nachmittag. Zum Glück trage ich eine Uhr um mich nicht in diesen vielen schönen und neuen Eindrücken zu verlieren.

Spontanes Winken aus einer von Polizeikolonne umringten Limousine lässt mich beim Schländern durch die Kopfstein gepflasterte Altstadt aufschrecken. War das die Königsfamilie?! Ich fasse es nicht. Ich halte meine Kamera auf alles, was nach Streetstyle aussieht.  Etwas weiter hinten, abgeschirmt von all dem Touristen Trubel lasse ich mich, mit samt den Einkaufstüten in einen bequemen Stuhl eines Sushilokals fallen und freue mich auf richtig frischen Fisch in chicer Röllchenform und knuspriger Tempuramarinade. In Öl gemalte Sumoringer zieren das Restaurant und Schiefertafeln mit leckeren Gerichten darauf verlassen das Innere, um an die Tische der Gäste gebracht zu werden. Es sieht fantastisch aus und wir werden geschmacklich nicht enttäuscht. Der Pinot noire passt hervorragend dazu und ich lächle dankend dem Kellner für die Empfehlung zu. So gut wie in Stockholm habe ich mein Leben noch nicht gegessen und ich bin eine gute Köchin. Ich mache mich auf die Suche nach diesen süß rauchig schmeckenden eingelegten Zwiebeln, die hier zu jedem Gericht gereicht werden. Sie passen zu Lachsbagels ebenso wie zum Sushi und ich entwickle gerade zu eine Sucht danach.

Hier und da kaufe ich ein paar besondere Teile um meinen Kleiderschrank mit edlen Erinnerungsstücken zu bereichern, als ich sie tatsächlich entdecke. Seit Tagen halte ich Ausschau nach einer meiner Schwedischen Blogger Kolleginnen und treffe Victoria Törnegren am letzten Tag meines Aufenthalts in einem kleinen Laden namens Cubus an der Ubahn im Zentrum der Stadt. Ich vergewissere mich noch mal und spreche sie dann höflich an. Nach einem kurzen Gespräch und einem gemeinsamen Foto laufe ich wie berauscht idiotisch grinsend in mein Hotel zurück. Mein Sohn kann die Aufregung kaum verstehen freut sich aber mit mir. Ich öffne das Fenster meines Hotelzimmers nach dem ich meine Koffer gepackt habe und atme das Leben und alles was diese wundervolle Stadt zu bieten hat in mich ein, um keine noch so kleine Erinnerung zu vergessen. Im September komme ich wieder denke ich und steige in ein Taxi, was mich an den Flughafen bringt.

translation:I gasp as I walk through the streets of Stockholm and stunning could not close my mouth. The air is fresh, despite the many traffic and like circle around between the beautiful architectural buildings and the harbor. They are amazingly big and not shy about the big city. From my hotel window I have a fantastic view of the surrounding houses the main road. It flashed out by designed office furniture and beautiful people and I wonder if there is no underclass here? The streets are clean and a boutique joins to the other, while fashion giants are naturally between them. They get on well together and everyone does here its profit. Incredible parks with a retreat from the city bustle lines the side ways, small hockey fields or playgrounds for everybody to serve for  amusement and it feels so good, that you would like to be a child again. The skin color does not matter, general English is the international understanding and really everyone could be Swede here.

Fine restaurants as well as coffee houses are all 10 meters to recharge your batteries ready. I feel right away and want to stay forever. The Art of Being a northern metropolis with Südlandflair, revealed here as nowhere else. Stockholm is a mixture of Barcelona, ​​Hamburg and Palma de Mallorca. This is amazing in a maximum of 25 degrees. The stately swedish guys wear suits and very chic outfits like British college students, while the ladies are very casual with a leather jacket and denim shorts to flaunt her blond hair. I did not  attrac attention  here and I do not like that. I am looking for extravagant outfits and the usual tourist attractions, but I am overwhelmed by so many  beautiful things. Swedish is becoming more sound in my ears and I have to think of the elves language in Lord of the Rings. I feel sympathy for that language and decide to learn it. Small children shops with fancy posters and wooden toys inspire me to finally make my planned children’s collection ready. Mini Rodini or Krabat are just two of these cute shops. Nicely groomed and armed with scooters or skateboards  just the youngest going through the  downtown. It is also amazing how many fathers are here with their children on the way, what is a rather rare sight in parks and playgrounds in  Germany. Sweden seems to be much better developed and set up examples of  better family policy. Likewise, in terms of setting.

Small furniture stores far from IKEA, with colorful dishes, pillows with modern patterns and small art forms to make its home a little nicer, can be found on every corner. Even our hotel seems to be styled up and tastefully decorated from the elevator to the chamber. Modern photography adorns the walls and minimalist furniture decorated in gray and burgundy, are skillfully staged. The breakfast we had actually booked, however, is not needed, because the selection of sandwich bars and good coffee around the hotel is  unlimited. That’s the advantage of a hotel located in the center. Subconsciously you are accompanied everywhere by pleasant music. A mix of soul and modern electro sounds whispers around me. I write on these inquired radio stations to continue listening at home on Internetstreeming. Of course, I’ve tried the legendary cinnamon rolls and visited the Östermalm saluhall near the harbor. Fresher fish and crab salad you get nowhere. Similarly, the market hall in Barcelona line up the stands with fish, cheese and fruit / vegetables together. You do not know what to try first, and simply take everything by sitting at one of the small tables and watch the world go round. Only a few meters away you encounter Michael Kors and Luis Vuitton and may spend a wealth in Acne Store. Well decorated and hip concept stores like Urban Outfitters tempt to shop. We walk a bit and come across to  past the Hard Rock Cafe and eat in the late afternoon a delicious blue cheese burgers and fries to offer the extensive fish consumption the recent days. For dessert, we get an ice cream, with freshly baked waffles and the whole street smells tempting after the batter. I take off my shoes and sit down at the harbor to a quiet place and waving the messenger that is loaded with tourists drop by the minute. It’s eight-thirty and still bright as the afternoon. Luckily I wear a watch  not to get lost of these many beautiful and new impressions.

Spontaneous waving from the inside of a police column surrounded limousine makes me stop dreaming. Was that the royal family? I can not believe it. I keep my camera on anything that looks like street style for catching some trends to blog. A little further back, shielded from all the tourist bustle, I let myself fall together with all my shopping bags in a comfortable chair at a sushi bar and look forward to really fresh fish rolls in chic shape and crispy Tempura. In oil painted sumo wrestlers draped at the restaurants wall and slates plates decorated with delicious dishes left the inside, to be brought to the tables of the guests. It looks fantastic and we are not disappointed in taste. The Pinot noire fits perfectly to it and I smile with thanks the waiter for the recommendation. As good as in Stockholm, I have not eaten ever in my life and I’m a good cook. I’m on the search for these sweet smoky tasting pickled onions that are served here on every dish. They fit salmon bagels as well as for sushi and I currently developing an addiction to it.

Here and there I’ll buy a few special parts to enrich my wardrobe with precious memorabilia when I actually discover. For days I’m looking for one of my Swedish fellow blogger and meet Victoria Törnegren on the last day of my stay in a small shop called Cubus on the subway in the city center. I make sure again and then speak politely to her. After a short conversation and a shared photo i run like intoxicated idiotic smiling back to my hotel. My son can hardly understand the excitement but rejoices with me. I open the window of my hotel room after I’ve packed my bags and breathe life and everything that this wonderful city has to offer me not to forget any reminder don’t  matter how small it is. In September I’ll be back I think  to me and get into a taxi, which drives me to the airport back home to Germany.

Kontakte: www.krabat.se – www.minirodini.com – www.espressohouse.com – www.granit.com – www.hattorisushidevil.se – www.cubus.com – www.scandichotels.se – www.designtorget.se

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